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Speziell in Deutschland gehen vielen die Nerven durch, wenn das Thema „Geld“ auf den Tisch kommt. Ihnen geht die Flatter, irgendwer könnte sich mit IHREM schwer verdienten Geld „die Taschen vollmachen“ und damit ein lockeres Leben führen. Wir machen es Dir einfach: JA, GENAU DARUM GEHT ES BEI PUNKFOTO! Und falls Du eines Tages mal zufällig beobachten solltest, wie unser graubärtiger Archivar bei Media Markt eine Blu Ray kauft und anschließend auch noch ein Eis schleckt, dann hast Du den BEWEIS!  (Der nachfolgende Text ist auch als PDF verfügbar!)

Falls Du ansonsten nun GRÜNDE lesen möchtest, warum so ein Ding wie PUNKFOTO ganz, ganz toll ist und überhaupt WERT, durch DEINE Kohle am Leben gehalten zu werden, dann bist Du hier an der falschen Adresse – wir leisten hier keine Überzeugungsarbeit! Wenn Dich PUNKFOTO kaltläßt, dann kümmere Dich halt um Dinge, die Dir etwas bedeuten. Das halten wir genauso.

Und nein – ob PUNKFOTO „denn noch Punk ist“, darüber diskutieren wir ebenfalls nicht! Wie kann denn etwas „Punk“ sein, das in den vergangenen 10 Jahren über 7.000 Arbeitsstunden und 20.000 € verschlungen hat?

Das hat Karl Nagel, der PUNKFOTO-Initiator, auch so gesehen. Die Sache begann unlustig zu werden, als Arbeit und Kosten mehr und mehr ein Ausmaß annahmen, das nicht mehr irgendwie „nebenbei“ auf einer Arschbacke abzureiten war.

Allein der zeitliche Aufwand für PUNKFOTO würde mittlerweile für einen Vollzeitjob reichen. Dazu die Kosten für Technik, Software, Reisen und vieles andere mehr. Bei normalen Jobs zahlt der Arbeitgeber die Hälfte von Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung – bei PUNKFOTO rümpfen ein paar arme Irre die Nase, wenn jemand mehr als den Mindestlohn verdient. Wobei auch das schon deutlich über UMSONST liegt und jenseits von „do-it-yourself“ und „Gib mir alles, was du hast“!

Armut dank PUNKFOTO, alles für den guten Zweck? – Mit so einen Mutter-Theresa-Hippie-Scheiß soll uns bloß keiner kommen! Punk heißt für uns nämlich NICHT, das letzte Hemd für den gemeinen Internet-Zuschauer zu opfern. Als Punk mit Esprit kassiert man die Kohle von ANDEREN, oder?

Damit Du erfährst, wie PUNKFOTO sich die Taschen voll macht, lassen wir an dieser Stelle die Hosen runter. Ans Licht kommt ein MASTERPLAN, der den PUNKFOTO-Geldspeicher mit Fantastilliarden füllen soll. Damit wir in der Kohle schwimmen und uns die Taler auf die Glatze prasseln lassen können!

Damit Du die Zusammenhänge verstehst, geht es erst mal zurück in die …

Vergangenheit: 0 € monatlich!

In den Jahren 2007-2017 wird PUNKFOTO fast ausschließlich von Karl im Alleingang betrieben und finanziert. Nur durch gelegentliche Spendenaufrufe kommen ein paar Euro von außen hinzu.

Seit einer Weile passiert aber nicht mehr viel bei PUNKFOTO, weil Karl angesichts des unlösbar erscheinenden Situation schlicht kapituliert hat und sich getreu der Maxime „Arbeit ist Scheiße“ lieber lustvolleren Tätigkeiten widmet. Keine Scan-Arien mehr, keine Bildbearbeitung, keine Reisen, keine Berichterstattung. Keiner da an Bord der ENTERPRISE, der sich um die wachsenden Probleme und Fehler im WARP-Antrieb kümmert.

Das Online Archiv veraltet und vergammelt – und sieht auf dem Handy total scheiße aus! Massig Bilder mit falschen Angaben, niemand kümmert sich um Korrekturen. Jeder Troll kann nach Bedarf die Kommentare zuspammen – es findet keine redaktionelle Kontrolle statt. E-Mails werden nach Wochen, Monaten oder gar nicht beantwortet. Das Ende ist abzusehen. PUNKFOTO ist ein Zombie. Aber immerhin kann der Server noch bezahlt werden.

August 2017: Immer noch 0 € monatlich!

Karl steht vor der Entscheidung, PUNKFOTO zum 1.10.2017 vom Netz zu nehmen. Weil er ohne Job selbst kein Geld mehr verdient und nicht einmal mehr den Server bezahlen kann. Hartz IV ist beantragt – und falls er doch einen Job findet, ist zwar Geld da, aber keine Zeit für ein aufwendiges Projekt wie PUNKFOTO. Das Online-Archiv ohne jede technische und redaktionelle Arbeit öffentlich als Zombie vor sich hin gammeln zu lassen, würde auf die Dauer nach hinten losgehen. Und aufgrund von Innenminister Mass‘ Zensur-Gesetz wahrscheinlich irgendwann vor dem Richter enden.

Kein PUNKFOTO – No Fun!

Also arbeitet Karl entweder künftig für irgendeine gut zahlende Internet-Schmiede und zieht bei PUNKFOTO den Stecker – oder aber für PUNKFOTO! Was ihm und vielen anderen viel mehr Freude bereiten würde. Beides zusammen geht aber NICHT – wer hat schon Lust auf 70-Stunden-Wochen?

Der MASTERPLAN!

In Zeiten der Not werden grandiose und auch wahnsinnige Ideen geboren: PUNKFOTO soll zum Leuchtfeuer der Internationalen Punkheit werden! Keine halben Sachen mehr, sondern alles auf eine Karte setzen!

Und das soll so gehen: JETZT Himmel und Hölle in Bewegung setzen und per Crowdfunding Kohle ohne Ende sammeln! Die Koalition der willigen, punkverseuchten Phantasten zusammentrommeln! Und dann irgendwann im NÄCHSTEN JAHR sehen, wie gut der Geldspeicher gefüllt ist! Welche Weltraumexpeditionen man davon bezahlen kann. Dann nämlich wird PUNKFOTO mit den bei der gemeinnützigen Stiftung RESPEKT aufgelaufenen Spenden gefördert.

Schauen wir uns die möglichen Pegelstände des Geldspeichers mal an! Um herauszufinden, was mit wieviel weshalb bewirkt werden kann:

100 € monatlich – das Allernötigste und doch wenig besser als der Tod!

Server und diverser Kleinkram sind bezahlt, mehr nicht. Aus finanziellen Gründen müßte PUNKFOTO nun nicht mehr abgeknipst werden – aber weil immer noch kein Handschlag bezahlt ist, bleibt‘s beim erwähnten Zombie-Dasein. Eigentlich so nicht zu verantworten. Das Ende nur eine Frage der Zeit

250 € monatlich – die ersten Lebenszeichen! 

Damit können auch die wichtigsten redaktionellen und technische Aufgaben finanziert werden. Die schlimmsten Fehler werden beseitigt, Zeit für Korrespondenz ist da, Telefon und Internet werden bezahlt, Troll-Kommentare, Porno und Spam werden entdeckt und gelöscht. Der Zombie erwacht zum Leben. Ist aber kein schönes. Sondern nur Verwaltung des Stillstands.

500 € monatlich – die Handlungsfähigkeit absichern!

Die braucht man, damit auch mal was kaputtgehen kann oder nicht zu sehr veraltetet: Rechner, Scanner, Technik eben. Für Anschaffung von Hard- und Software sowie Fachliteratur. Damit Zeit für Weiterbildung ist, für Recherche, für Planung und Konzeption. Auch, um PUNKFOTO bekannter zu machen.

750 € monatlich – Hurra, es gibt wieder INHALTE!

Damit läuft es auch redaktionell wieder: Texte, Geschichten, Tipps, Überarbeitung von Bildunterschriften, häßliche Bilder aufhübschen, inhaltliche Fehler korrigieren. Nie vergessen: Derzeit sind 28.000 Bilder im Archiv!

1000 € monatlich – das Archiv wächst wieder!

Neue Bilder können gescannt, bearbeitet, archiviert und online gestellt werden.

1750 € monatlich – on the road again!

PUNKFOTO kommt wieder auf die Straße: Unterwegs mit Scanner und Laptop im Gepäck, um alten Punks die Fotoalben wegzuscannen! Interviews, Videos, den ganzen Kram bearbeiten und online stellen. Sehr zeitaufwendig und zudem mit fetten Reisekosten verbunden!

2500 € monatlich – mit Volldampf zu den Sternen!

Endlich kann PUNKFOTO auch in technischer Hinsicht weiterentwickelt werden – z.B. per Anpassung an Handys und Tablets! Das nennt man „responsive design“. Auch das Aufladen und Bearbeiten von Bildern muß endlich benutzerfreundlicher wird – da geht heutzutage viel mehr als noch zum Start von PUNKFOTO. Muß man nur umsetzen. Kostet!

Übrigens: PUNKFOTO ist kein bequemer, kostenloser Web-Baukasten a la WORDPRESS, bei dem eine riesige Gemeinde die lästige Entwicklungsarbeit leistet, sondern komplett selbst entwickelt. PUNKFOTO muß deshalb auch selbst gepflegt und durch Eigenentwicklungen an Neuerungen angepaßt werden!

3000 € monatlich – nicht mehr nur Bilder! 

Integration von Fanzines, Musik und anderen Downloads in PUNKFOTO. Gerade in Sachen Fanzines wartet ein riesiger Berg Arbeit!

3500 € monatlich – PUNKFOTO International!

Entwicklung einer Internationalen Version. Damit nicht nur das deutschsprachige Publikum was von PUNKFOTO hat. Ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Und wahrscheinlich viel zu niedrig angesetzt. Millionen potentielle neue PUNKFOTO-Besucher – die sind genauso ungeduldig und gierig wie Du!

4500 € monatlich – Schluß mit der Selbstausbeutung! 

Hurra, es lebe die Sozialversicherung: Die Krankenversicherung will auch bezahlt werden. Und was ist eigentlich mit Rücklagen fürs Alter? Und überhaupt, als Vorsorge für schlechte Zeiten? Was ist mit Steuern? Urlaub? Zahnersatz? Wahrscheinlich müßte auch hier viel mehr veranschlagt werden …

5500 € monatlich – die Idiotie auf die Spitze treiben!

Jetzt kommen wir zu einem Posten, der richtig in die Zeit geht – und damit ins Geld! Nämlich der GeldBESCHAFFUNG! Damit überhaupt Kohle an Land kommt, geht bestimmt ein Viertel der PUNKFOTO-Arbeitszeit für Gelaber, Werbung, Kampagnen, Bettelbriefe, Pressearbeit und ähnlichen Mist drauf. Für Texte wie diesen. Und die beim Crowdfunding vollmundig versprochenen Lockvogel-Geschenke müssen auch produziert und bezahlt werden!

Rechne einfach mal 1000 € monatlich, die das sogenannte „Fundraising“ kostet. Würden wir gerne komplett streichen. Ja, wenn es einen oder mehrere potente Sponsoren gäbe, die einem das ganze Gequatsche ersparen! Gibt‘s aber nicht, also muß weiter gebaggert und gebuddelt werden.

Ein Haufen Geld, oder?

Klar doch! Und wenn nicht zu viel Kohle für den letztgenannten Posten draufgeht – und für Reisen, Technik und den ganzen Krempel – dann ist auch noch Luft, um den einen oder anderen Praktikanten als Billiglohnsklaven auszubeuten, während sich die PUNKFOTO-Crew im Wellness-Center vergnügt!

Alles kaputtmachen, aber Selbstmord ist Scheiße!

Jetzt weißt Du also, wo die Kohle bleibt, die Du rausrückst! Gerne empfehlen wir, die von uns aufgerufenen Zahlen mal von Bekannten aus der IT-Branche prüfen zu lassen – wenn Du da welche hast! Wetten, daß die ungläubig aus der Wäsche glotzen? Weil sie kaum glauben werden, daß es so BILLIG geht! Die werden sauer sein, weil wir die Preise kamputtmachen!

Wobei die Reihenfolge der geschilderten Schritte nur als sehr lose Richtlinie anzusehen ist. Das Reisen & Scannen z.B. steht bestimmt auch dann schon auf dem Zettel, wenn noch keine 1750 € monatlich reinkommen. Aber dann bleibt eben anderes auf der Strecke. Die Dinge kommen genau dann an die Reihe, wenn Bedarf vorhanden ist und Kohle dafür da ist – aber niemals so, daß sie einem Selbstmordkommando gleichen!

Immer schön realistisch bleiben – Ohne Werbung geht wohl nix!

Und weil leider kein Millionenerbe, keine spendable Kulturstiftung und auch kein gutverdienender Punk-Promi in den Startlöchern steht, um PUNKFOTO von allen Geldproblemen zu befreien, hängt erst mal alles von DEINER Kohle ab! Die wird aber wohl zunächst nicht reichen, weshalb nur mit Werbung was zu reißen ist. Stel Dich also schon mal auf viele hübsche Werbebanner auf PUNKFOTO ein – nur unsere Paten, Mitwirkenden und Bildstifter genießen den unschätzbaren Vorteil, davon verschont zu werden! Die Technik, sie lebe hoch!

Wäre das nicht ein Grund für Dich, selbst bei bei STEADY Pate zu werden? 

Dieser Text wird laufend aktualisiert. (V1.0.5 v. 13.9.2017) und kann zudem hier als PDF heruntergeladen werden!

Dieser Beitrag wurde möglich gemacht durch ... DICH? Wenn Du ein anbetungswürdiger PUNK-GOTT werden willst, solltest Du Dir DAS HIER mal anschauen!

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