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In den vergangenen Wochen hat sich PUNKFOTO etwas rar gemacht – die Arbeit fand quasi „unter der Haube“ statt. Eine Liste von schlanken 137 Programmierfehlern wurde abgearbeitet, vermerkt in „Tickets“. Außerdem werden demnächst biographische Texte von diversen Autoren au PUNKFOTO veröffentlicht, und dafür mußte einiges vorbereitet werden. Nach Abschluß dieser Dinge schenkte mir der Deutschlandfunk dann ein Presseticket für die Premiere des CHAOSTAGE-Theaterstücks, so daß ich mich am 9. Dezember nach Hannover aufmachte.

Was sich schließlich auch als Fehlerticket erwies, obwohl mein bißchen Gepöbel unterm Strich unterhaltsamer war als die Arbeit am Computer. Meine Beobachtungen und Gedanken rund um das Theaterstück findet Ihr in meinem Blog; in das dazu passende Interview könnt Ihr in der Deutschlandfunk-Mediathek reinhören.

Während ich so vor mich hinackerte, hat sich beim Crowdfunding wenig bewegt. Scheint so, daß ich täglich „GELD HER“ SCHREIEN und den Weltuntergang beschwören muß, damit sich was tut. Viele Leute ahnen einfach nicht, was für ein Berg Arbeit mit PUNKFOTO verbunden ist und würden sich übel beklagen, wenn ich eines Tages die Nase voll hätte von der Überarbeitung und den Online-Zugang zu fast 30.000 Bildern einfach abschalten würde.

Daß das Crowdfunding wieder um ein paar Euro gestiegen ist, ist wohl in erster Linie dem Newsletter des Hirnkost-Verlages zu verdanken. Solche Aktionen machen sich tatsächlich im Spendenaufkommen bemerkbar, weshalb ich mich über die Verbreitung des PUNKFOTO-Spendenaufruf über fremde Verteiler freue.

Von den legendären Spendierhosen zu Weihnachten habe ich ansonsten noch nichts bemerkt. Auch die Leute, die im Vorfeld gesagt haben: „Mach es so, daß ich die Spenden absetzen kann, dann kommt Kohle!“, hüllen sich trotz Stiftung nun in Schweigen. Na, das Großmaultum stirbt nie aus …

Zur Querfinanzierung taugen auch immer gut bezahlte Programmierjobs, aber an dieser Front tut sich gerade wenig. Jobs für ein paar Euro die Stunde sind natürlich immer zu kriegen, aber dann geht es eben auch mit PUNKFOTO quälend langsam voran. Kann mir die Zeit ja nicht aus den Rippen schneiden.

Trotzdem ist es ein Erfolg, daß monatlich unterm Strich fast 650 Euro reinkommen. Nach dem Abzug aller Kosten sind das um die 300 Euro zur Finanzierung von Arbeit. Reicht nur für Schneckentempo, aber immerhin. DANKE!

Allen anderen sei gesagt: BEWEG DEINEN GEIZIGEN ARSCH UND WERDE PATE!

Dann werden auch Zweisprachigkeit, Modernisierung fürs Handy und andere neue Features fixer umgesetzt! Außerdem kann ich dann wieder auf Bilderjagd gehen und die Fotoalben armer, alter Punkrocker einscannen.

Was Ihr in den nächsten Wochen zu erwarten habt: 500 neue Fotos aus Osnabrück und stapelweise biographische Texte von verschiedenen Autoren. Auch DU könntest übrigens dabei sein – schreib z.B. ein Erlebnis auf, das zu einem Bild auf PUNKFOTO passt. Oder schicke eine Tonaufnahme, ich zimmere dann was Passendes daraus zurecht. Du hast schon ein Buch geschrieben? PUNKFOTO veröffentlicht Auszüge darauf, mit einem Link zur Bestellmöglichkeit!

Ihr seht, ich bin nicht untätig. Zeit für Dich, ins Boot einzusteigen! Entweder als Mitwirkender oder eben zahlender Zuschauer. Was besseres als das Chaostage-Theater kriegst Du hier auf jeden Fall geboten!

Dieser Beitrag wurde möglich gemacht durch ... DICH? Wenn Du ein anbetungswürdiger PUNK-GOTT werden willst, solltest Du Dir DAS HIER mal anschauen!

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